Ökologie

Biodiversität
Der Begriff Biodiversität umschreibt die Vielfalt biologischer Systeme, Lebensgemeinschaften und Populationen. Auf der obersten Eben ist damit die Vielfalt unterschiedlicher Biotope (z.B. Hecke, Wald, Trockenrasen, Acker, … usw.) gemeint. Darunter umfasst die Biodiversität die Vielfalt unterschiedlicher Arten, die an Aufbau und Funktionieren eines Biotopes beteiligt sind, also z.B. alle Pflanzen, Bakterien, Pilz- und Tierarten eines Waldtyps oder eines Ackers. Auf der untersten Ebene meint Biodiversität die genetische Vielfalt einer Art oder Kleinart innerhalb einer Population, also z.B. die genetische Variabilität eines Klatschmohnbestandes auf einem Acker.
Der Begriff Biodiversität hat dabei nicht nur quantitativen Charakter (die bloße numerische Aufzählung der verschiedenen Biotope, Arten oder Genotypen) sondern trägt auch die Aussage, dass Diversität immer ein Garant für größere Stabilität von biologischen Systemen ist.
Biodiversität ist in diesem Sinne als Grundlage für Nahrungsketten und Symbiosen zu sehen, die es einem lebendigen System erlauben gut und auf lange Sicht zu funktionieren, d.h. auch möglichst variabel auf sich ändernde Umweltbedingungen zu reagieren.
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