Saatgut – Bedrohte Vielfalt im Spannungsfeld der Interessen

Im Frühjahr 2014 hatten die Erklärung von Bern und ProSpecieRara in der Schweiz eine neue Broschüre zu den wirtschaftspolitischen Hintergründen der schwindenden Biodiversität und den aktuell stattfindenden Protesten gegen Patente auf Nutzpflanzen herausgegeben.
Der Bericht ist unter dem Titel:
‚Saatgut – Bedrohte Vielfalt im Spannungsfeld der Interessen‘ erschienen und kann über die Internetseite von ProSpecieRara als Printausgabe bestellt oder bei Erklärung von Bern als Pdf heruntergeladen werden.

Die Broschüre bietet auf 24 Seiten einen guten Überblick über die Thematik, die auch in der Zukunft die Diskussion um Saatgutsouveränität begleiten wird.

Nutzpflanzensorten und rechtliche Aspekte

Erhaltungssortenverordnung Die deutsche Erhaltungssorten-Verordnung vom 21. Juli 2009 dient dazu einen legalen Rahmen zu schaffen für die Kultur und das Inverkehrbringen von Saatgut von Erhaltungssorten von Nutzpflanzen. Als Erhaltungssorten gelten solche, die keinem Sortenschutz unterliegen und nicht oder nicht mehr in der Sortenliste oder im europäischen Sortenkatalog eingeschrieben sind[GM1] . Das Ziel der Verordnung ist der Schutz vor fortschreitender genetischer Erosion der Nutzpflanzen durch die Erhaltung von regionalen Sorten ohne besonderen wirtschaftlichen Wert. Weiter führende Links: www.bmelv.de/SharedDocs/Rechtsgrundlagen/E/Erhaltungssortenverordnung.html kulturpflanzen-nutztiervielfalt.org/bericht-vom-5-symposium-kulturpflanzen-und-nutztiervielfalt-26-bis-27-november-2010-königswinter-bei
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