Saatgutbörse in Trier

Regionales Saatgut in Triet

Transition Trier lädt erstmals zur Saatgutbörse in die TUFA

Pünktlich zum Beginn der Anzuchtsaison findet am Sonntag, den 22. Februar 2015 von 13:00 bis 17:00 Uhr in der TUFA Trier die erste Saatgutbörse des Vereins Transition Trier e. V. statt.

Verschiedene regionale Produzenten bieten ihr Saatgut von samenfesten, zum Teil regionalen bzw. alten Gemüsesorten, Kräutern und Blumen an. Friedmunt Sonnemann von der Königsfarm bei Longkamp, Matthias Lilienmond von der Regenbogenschmiede im Hunsrück sowie der Luxemburger Verein SEED haben ihr Kommen angekündigt.

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Auf die alten Sorten

Liebe FreundInnen der landwirtschaftlichen Vielfalt,

als Alternative zum Tatort-Termin ein Vielfalts-Beitrag mit dem Tatort-Kommissar Andreas Hoppe

Der bestens recherchierte Filmbericht “Wo sind die guten, alten Sorten?” (45min), der am 10.9.2014 im SWR ausgestrahlt wurde, ist noch in der Mediathek zu sehen (leider nur noch bis zum 10.12.2014).

Wo sind die guten, alten Sorten?

Anm: Die meisten der im Beitrag interviewten Erhalterinnen sind im Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. organisiert, dem SEED seit einem Jahr auch angehört.

Die Saatgut-Retter (Fernsehbeitrag bei ARTE)

Freitag, 14. März um 22:00 Uhr (52 Min.)
Wiederholung am Sonntag, 16.03. um 10:20 Uhr
Wiederholung am Freitag, 28.03. um 10:15 Uhr

In nur 100 Jahren gingen aufgrund von Monokulturen über 75 Prozent der biologischen Vielfalt verloren. So liegen in allen Supermärkten dieselben Obst- und Gemüsesorten in den Regalen. Die Saatgut-Konzerne züchten Sorten, die die Landwirte nach jeder Ernte neu hinzukaufen müssen. Doch Landwirte und Wissenschaftler kämpfen europaweit um den Erhalt von biologischer Vielfalt.

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Die EU-Saatgutverordnung vom Parlament in Brüssel abgelehnt

Das EU-Parlament in Straßburg hat am 11. März mit einer Mehrheit von 511 Stimmen gegen 130 Stimmen beschlossen, die EU-Saatgutverordnung zurück zur Kommission zu schicken. Zwei Monate vor der EU-Wahl erteilten die EU-Abgeordneten diesem umstrittenen Regelwerk die Absage.

Bis zum letzten Moment war der Ausgang der Abstimmung offen geblieben. Doch der Apell der BürgerInnen hat gewirkt: in der vergangenen Woche haben rund 50.000 Menschen E-Mails an das Parlament geschrieben und eine Zurückweisung gefordert. Diese Beispiel zeigt: Wir alle können EU-Gesetzgebung mitgestalten, wenn wir uns rechtzeitig einbringen.

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