SEED-Aktivitäten 2014

SEED Aktivitäten 2014 (Version Januar)
Datum Veranstaltung Information Ort / Uhrzeit
4. Februar Konferenz zu den neuen Saatgutgesetzentwürfen De Grëng: öffentliche Konferenz mit José Bové, französischer Grünen-Abgeordneter im Europa-Parlament Hôtel Parc Belle-Vue / Convict, 5, Avenue Marie-Thérèse, L-2132 Luxembourg, 19h
Sa, 8. März Do-it-yourself FestivalTransition Minett Saatgutstand von SEED, Austausch von Informationen und Saatgut KUFA, Esch,14h-18h
Fr, 21. März Gemüse und Nutzpflanzenvielfalt Vortrag zur Vorstellung von über 90 Gemüse- und Nutzpflanzenarten Kraizschouschtesch-gaart, Leudelange
Sa, 19. April Saatgut-Seminar
(Steve Schwartz)
Einführung in den Samenbau: Botanik, Saatgutvermehrungstechniken Kraizschouschtesch-gaart, Leudelange,14h-18h
verlegt Termin wird noch bekannt gegeben SEED AG SEED Generalversammlung 2014
Mai/Juni „Nutzpflanzenvielfalt und Saatgutsouveränität“ SEED lädt luxemburgische Institutionen und ONG zum Austausch ein Noch in Planung
Mi, 21. Mai Samenbau-Workshop (Frank Adams) Aussaat und Pflanzung der Samenträger Haus vun der Natur, Kockelscheuer,19h-21h
So, 29. Juni Fest vun der NaturSamenbau-Workshop
(Frank Adams)
Besichtigung des Saatgutgartens des HvdNStützen der Samenträger Haus vun der Natur, Kockelscheuer,10-18h
Sa, 19. Juli Saatgut-Seminar
(Steve Schwartz)
Insekten- und Handbestäubung, Erhaltungszüchtung Kraizschouschtesch-gaart, Leudelange,14h-18h
Mi, 23. Juli Samenbau-Workshop
(Frank Adams)
Unterhaltsarbeiten, erste Ernten Haus vun der Natur, Kockelscheuer,19h-21h
Sa, 23. August Tag der offenen Tür bei Steve Schwartz Besichtigung des Saatgutvermehrungsgartens Kraizschouschtesch-gaart, Leudelange, 16h
Mi, 24. Sept. Samenbau-Workshop (Frank Adams) Ernte und Extraktion des Saatguts Haus vun der Natur, Kockelscheuer,19h-21h
Sa, 13. Sept. Saatgut-Seminar
(Steve Schwartz)
Einführung in den Samenbau:Saatgutdrusch, -trocknung, -reinigung, -lagerung Kraizschouschtesch-gaart, Leudelange,14h-18h
Sa, 18. Okt. Saatgut-Seminar
(Steve Schwartz)
Selektion und Einlagerung zweijähriger Samenträger, Saatgutlagerung Kraizschouschtesch-gaart, Leudelange,14h-18h
Mi, 19. Nov. Samenbau-Workshop (Frank Adams) Reinigung und Lagerung des Saatguts Haus vun der Natur, Kockelscheuer, 19h-21h

Anmeldung für die Samenbau-Aktivitäten :

Steve Schwartz: kraizschouschteschgaart@yahoo.de

Frank Adams: frank.adams@education.lu oder SMS 621 248084

 

Europäischer Saatgut-Markt

Studie belegt hohe Konzentration der Marktmacht auf dem europäischen Saatgut-Markt

Die Fraktion der Grünen/EFA stellte heute eine von ihr in Auftrag gegebene Studie zur Marktkonzentrationen im Europäischen Saatgutmarkt in einer Pressekonferenz in Brüssel vor. Bei der Vorstellung erklärte der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen, Martin Häusling:

„Bei den Recherchen zur Marktkonzentrationen auf dem Saatgutmarkt wurde deutlich, dass sich die Kommission aufgrund mangelnder freier Verfügbarkeit von Daten sowie unabhängig nachprüfbarer Statistiken häufig auf die Aussagen der Industrie verlässt.

Die  Aussagen der Saatgut-Lobby und der riesigen Saatgut-Unternehmen, der EU-Markt sei kleinstrukturiert und von etwa 7000 vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dominiert, sind aber irreführend. Zum Beispiel entfallen beim Maismarkt rund 75% des Marktanteils auf nur fünf Saatgut-Unternehmen. Weiterlesen

Breite Ablehnung des EU-Kommisionsvorschlags zum Saatgutrecht

Der Vorschlag der EU-Kommission zur Vereinheitlichung und industriefreundlichen Verschärfung des EU-Saatgutrechtes scheint vor dem Aus zu stehen.

Verschiedene Gruppen von EU-Parlamentariern mit wichtigen Funktionsträgern aus fast allen Fraktionen fordern, den Vorschlag der EU-Kommission für eine neue Verordnung über die Erzeugung und Vermarktung von Saatgut zurückzuweisen. Dies hat die Veröffentlichung der Änderungsanträge durch den Agrarausschuss des Parlamentes am Wochenende vom 10.-11.01.2014 ergeben. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden u.a. die Änderungsanträge veröffentlicht. Darin wird die Zurückweisung gleichlautend formuliert: „The European Parliament rejects the Commission proposal.“

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Stellungnahme zum Europäischen Verordnungsentwurf für Pflanzenvermehrungsmaterial, Pflanzengesundheit und Kontrollmechanismen

Ende November 2013 hat SEED – Luxemburg ein Positionspapier zum Entwurf einer neuen EU-Verordnung zur Vereinfachung und Vereinheitlichung des Handels mit Pflanzenvermehrungsmaterial, zu Pflanzengesundheit und Kontrollmechanismen veröffentlicht.

SEED bemängelt, dass diese Verordnung zu einseitig auf den Bereich der industriellen Saatgutproduktion ausgerichtet ist und dass traditionelle Pflanzenzüchter und Saatgutvermehrer, die für eine diversifizierte, naturnahe und extensive bäuerliche Landwirtschaft und für den privaten Gartenbau arbeiten benachteiligt würden.

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Biodiversität kann man auch anbauen!

… so der Leitspruch der Organisatoren der internationalen Begegnungen von Saatgutinitiativen, die zwischen dem 27. und 30. September in Boulazac in der Dordogne stattgefunden haben. Biodiversität anbauen, besprechen und feiern – das war das war Programm der Rencontres Internationales des Maisons des Semences Paysannes.

Als Vertreter der luxemburgischen Initiative SEED – Som fir d’Erhaalen an d’Entwécklung vun der Diversitéit – nahmen wir an dieser Tagung teil, um uns mit anderen Saatgut-Initiativen auszutauschen und von ihnen zu lernen. Über 300 Landwirte, Gärtner, Wissenschaftler und Verbraucher aus fünf Kontinenten hatten zusammengefunden, um über ihre Erfahrungen rund um die Vielfalt von Kulturpflanzen zu berichten.

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SEED – Présentation de l’association

SEED

Som fir d’Erhalen an d’Entwécklung vun der Diversitéit“

„Semences pour l’Entretien et l’Évolution de la Diversité“

Présentation

SEED est un réseau ouvert et indépendant pour promouvoir la diversité des plantes cultivées par la sauvegarde, la multiplication et l’évolution de variétés traditionnelles et localement adaptées.

SEED étend son rayon d’activités sur le Luxembourg, la Grande Région et le monde entier.

Buts et activités

  • Maintenance et sélection évolutive de variétés et de populations localement adaptées

  • Réalisation et entretien d’une collection vivante de semences

  • Promotion de la culture de légumes et de semences chez les particuliers

  • Échange et coopération avec d’autres organisations nationales et internationales

  • Sensibilisation et formation continue au sujet de la diversité de plantes cultivées

Structure et fonctionnement

Les 12 membres fondateurs de SEED représentent plusieurs organismes et associations luxembourgeois, entre autre l’institut de l’agriculture biologique, le musée national d’histoire naturelle, le lycée technique agricole, le parc naturel de l’Our, l’association nature et environnement, le centre de la formation écologique.

SEED, du statut légal une association sans but lucratif, représente un projet commun des organismes et associations porteurs et se veut indépendant au niveau politique et économique.

Le ministère d’agriculture du Luxembourg a été sollicité pour son autorisation au moment de la fondation officielle en juillet 2012 et a approuvé les objectifs et les activités de SEED.

Une coopération active au niveau international a été amorcée avec Nature & Progrès en Belgique, Arche Noah en Autriche, Semences paysannes en France et Freie Saaten en Allemagne.

Le fonctionnement interne prévoit des échanges réguliers entre les membres fondateurs pour définir et poursuivre les étapes successives. Les décisions sont prises de préférence de façon unanime. L’organigramme distingue trois volets : culture, information et coopération. Selon leur formation ou leur affinité les membres fondateurs se partagent les tâches relatives.

Volet culture : culture, sélection, multiplication, conservation, échange et distribution de semences de variétés traditionnelles de plantes cultivées

Volet information : formation (conférences, ateliers, séminaires), expériences, recherche, documentation et publications

Volet coopération : coopération et échange avec les autorités, les organismes et les associations nationaux et internationaux

Pour résumer, l’objectif de SEED est de multiplier aussi bien des semences que des multiplicateurs !

Ënnen uewen

‚Ënnen uewen‘ bedeuet auf Luxemburgisch Unten und Oben. Im Garten ist damit die Etagen- oder Luftzwiebel (Allium x proliferum), ein Lauchgewächs gemeint, das sich dadurch auszeichnet, dass es statt Blüten Brutzwiebeln trägt. Diese können bereits an der stehenden Pflanze austreiben und dann ihrerseits wieder Brutzwiebeln tragen. Aufgrund dieses etagenartigen Wuchses wird die Pflanze im Deutschen auch als Etagenzwiebel bezeichnet. Galt die Pflanze früher als eigene Kleinart (Allium cepa var. proliferum), so haben neuere Forschungen gezeigt, dass es sich bei der Etagenzwiebel um eine Kreuzung aus der Küchenzwiebel (Alium cepa) und der Winterheckenzwiebel (Allium fistulosum) handelt.

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