Nachricht von SEED zur kommenden Saatgutverordnung an die Luxemburger Abgeordneten im EU-Parlament vom 20. April 2026

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Sehr geehrte Parlamentsabgeordnete aus Luxemburg,

In der letzten Phase der Verhandlungen zur Verabschiedung einer Verordnung zur Vermarktung von Pflanzenvermehrungsmaterial möchte SEED Luxembourg sie ermutigen, für eine weitestgehende Befreiung der Initiativen der Kulturpflanzenvielfalt von den Auflagen der Saatgutgesetze zu stimmen.

Es geht um die Unterstützung der Arbeit für die regionale genetische Vielfalt unserer Nahrungspflanzen, einer Arbeit im Sinne des Gemeinwohls und einer nachhaltigen Nahrungsproduktion.
Angesichts der aktuellen ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Krisen ist der Erhalt der genetischen Vielfalt der regionalen Sorten und die Förderung der Nahrungsautonomie der Regionen wichtiger denn je. 

Die Vielfaltsinitiativen – Vereine, Bauern, Kleinstunternehmen, pädagogische Einrichtungen und Samenbanken – müssen nach ihrem Beitrag für die Vielfalt gemessen und dürfen nicht als Mitkonkurrenten der Industrie und großer Unternehmen auf dem Saatgutmarkt eingestuft werden.

SEED Luxemburg unterstützt den gemeinsamen Brief von Arche Noah, Demeter, Via Campesina und IFOAM und sendet Ihnen diesen im Anhang.
Wir danken Ihnen im Voraus für Ihr Votum für die Vielfalt!

Im Namen des Vorstands
Frank Adams
Schriftführer von SEED Luxemburg

SEED Kampagne für Saatgut-Nano-Unternehmen

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